ÜBER MICH

Hallo, ich bin M. Christine Schmid.

Schön, dass du hier bist.

Seit über 25 Jahren begleiten mich Hunde – seit vielen Jahren begleite ich Menschen mit ihren Hunden professionell im Training und bei Verhaltensfragen.

Gleichzeitig arbeite ich seit mehr als 15 Jahren im pädagogischen Bereich mit Kindern und Jugendlichen.

Auf den ersten Blick sind das vielleicht zwei unterschiedliche Welten.

Für mich gehören sie längst zusammen.

Denn eine Frage zieht sich wie ein roter Faden durch meine gesamte Arbeit:

Was steckt hinter Verhalten?

Mich interessiert nicht nur, was ein Mensch oder Hund tut.

Mich interessiert das Warum dahinter.

Was hat zu diesem Verhalten geführt?
Welche Erfahrungen spielen eine Rolle?
Was passiert in dieser Situation?
Was wird gerade gebraucht?
Was gibt Sicherheit?
Wo braucht es eine Grenze?
Und unter welchen Bedingungen kann Lernen und Veränderung überhaupt stattfinden?

Genau dort beginnt für mich gute Begleitung.

 

 

 

 

 

MEIN WEG – UND WAS MICH GEPRÄGT HAT

Tiere gehören zu meinem Leben, lange bevor sie Teil meiner beruflichen Arbeit wurden.

Hunde und Pferde haben mich von klein auf fasziniert, auch wenn eigene Tiere in meiner Kindheit nicht selbstverständlich möglich waren. Später wurde aus diesem Wunsch gelebter Alltag.

Seit vielen Jahren lebe ich mit mehreren Hunden zusammen. Mein eigenes Pferd begleitete mich 22 Jahre lang.

Diese vielen Jahre des täglichen Zusammenlebens mit Tieren haben meinen Blick geprägt. Nicht als Ersatz für fachliches Wissen – sondern als Erfahrung, die sich durch kein Seminar vollständig ersetzen lässt.

Denn Verhalten begegnet mir nicht nur im Training.

Ich erlebe es im Alltag: unterschiedliche Persönlichkeiten, Kommunikation, Beziehungen zwischen Hunden, Konflikte, Nähe und Distanz, Stress und Entspannung, Veränderungen durch Alter und Lebensphasen – und immer wieder Situationen, in denen das, was gestern funktioniert hat, heute neu betrachtet werden muss.

Vielleicht ist genau deshalb eines für mich selbstverständlich geblieben: Man lernt nie aus.

Beruflich begann mein Weg zunächst ganz woanders.

Ich komme ursprünglich aus dem kaufmännischen Bereich und hätte damals vermutlich selbst nicht erwartet, dass mich mein Weg einmal so intensiv in die Pädagogik und Jugendhilfe führen würde.

Doch genau dort fand ich einen Bereich, der mich bis heute nicht mehr losgelassen hat.

Ich arbeitete über mehrere Jahre in unterschiedlichen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe – unter anderem in einer therapeutischen Wohngruppe, einer heilpädagogischen Wohngruppe sowie einer Wohngruppe für junge Geflüchtete.

Auch eigene Lebenserfahrungen haben meinen Blick auf Kinder, Jugendliche und ihr Verhalten geprägt. Vielleicht kommt daher mein starkes Interesse an einer Frage, die mich bis heute begleitet:

Was ist diesem Menschen begegnet – und was könnte sein Verhalten vor diesem Hintergrund bedeuten?

Mich interessiert deshalb nicht nur, welches Verhalten schwierig ist.

Mich interessiert, wie es entstanden sein könnte, welche Funktion es erfüllt und was ein Mensch braucht, damit andere Erfahrungen und neue Handlungsmöglichkeiten entstehen können.

Eine pädagogische Haltung, die mich auf diesem Weg besonders geprägt hat, ist die von Don Bosco: jungen Menschen mit Achtung und Zugewandtheit zu begegnen, Beziehung als Grundlage pädagogischer Arbeit zu verstehen und nicht nur auf das zu schauen, was gerade schwierig ist.

Diese Haltung hat für mich bis heute nichts an Bedeutung verloren.

 

WENN PÄDAGOGIK UND TIERE ZUSAMMENKOMMEN

Während meiner Tätigkeit in einer therapeutischen Wohngruppe kamen schließlich zwei Bereiche zusammen, die zuvor schon lange zu meinem Leben gehörten:

Pädagogik und Tiere.

Pferde und weitere Tiere gehörten dort zum pädagogischen Alltag. Mein eigenes Pferd durfte ich in die Arbeit mit den Kindern integrieren, ebenso meine Hunde.

Gemeinsam mit der psychologischen Leitung des Trägers entwickelte ich damals ein Konzept für den Einsatz bzw. das Mitbringen von Hunden in der Einrichtung.

Auch die Versorgung und Organisation rund um die zur Einrichtung gehörenden Lamas gehörte zeitweise zu meinem Verantwortungsbereich.

Diese Jahre haben meinen Blick auf die Begegnung zwischen Menschen und Tieren entscheidend geprägt.

Tiere waren für mich dabei nie einfach „Mittel zum Zweck“.

Mich interessierte schon damals, was zwischen Mensch und Tier geschieht, welche Reaktionen entstehen und was Nähe, Distanz, Sicherheit, Grenzen und Beziehung beeinflusst.

So wurden Tiere auch beruflich zu dem, was sie in meinem Leben schon lange waren:

keine Methode, sondern Beziehungspartner – und manchmal eine besondere Brücke zwischen Menschen, die auf anderen Wegen nur schwer zueinanderfinden.

 

WAS ICH HEUTE VERBINDE

Mein beruflicher Weg hat verschiedene Bereiche zusammengeführt: Hundetraining und Verhaltensbeobachtung, Pädagogik, langjährige praktische Arbeit mit Tieren sowie neurosystemisch und traumasensibel orientierte Begleitung.

Heute arbeite ich vor allem in zwei Bereichen:

MENSCH & HUND

Seit 2010 führe ich meine eigene Hundeschule und begleite Mensch-Hund-Teams im individuellen Hundetraining und bei Verhaltensfragen.

Dabei geht es mir nicht darum, einem Hund möglichst schnell ein unerwünschtes Verhalten „abzugewöhnen“.

Ich möchte verstehen:

Warum zeigt dieser Hund dieses Verhalten – und warum entsteht es genau in dieser Situation?

Dazu gehören für mich Lernerfahrungen, Emotionen, Bedürfnisse, Stress, Erregung, Kommunikation, Beziehung, individuelle Voraussetzungen und die jeweiligen Lebensbedingungen von Mensch und Hund.

Und natürlich gehört auch Lernen dazu.

Denn Verständnis ersetzt Training nicht.

Aber es entscheidet häufig darüber, was wir sinnvoll trainieren und wie.

 

MENSCH & NERVENSYSTEM

Im Rahmen von Coaching und persönlicher Entwicklung begleite ich Menschen dabei, eigene Reaktionen, wiederkehrende Muster und innere Prozesse besser wahrzunehmen und zu verstehen.

Meine Arbeit ist dabei neurosystemisch und traumasensibel orientiert.

Es geht unter anderem um Selbstwahrnehmung und Selbstregulation, Ressourcen, Grenzen, Sicherheit und darum, neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Nicht mit dem Anspruch, dass etwas an dir „weg“ muss.

Sondern mit der Frage:

Was ergibt Sinn, wenn wir deine Geschichte, deine Erfahrungen und deine bisherigen Möglichkeiten mit einbeziehen – und was könnte heute zusätzlich möglich werden?

Mein Coaching ist keine Psychotherapie und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.

 

WAS BEIDE WELTEN VERBINDET

Für mich sind Hundetraining, Pädagogik und die Begleitung von Menschen keine voneinander getrennten Schubladen.

Mich interessieren die gemeinsamen Fragen:

Wie entsteht Verhalten?
Wie lernen wir?
Was passiert unter Stress?
Was schafft Sicherheit?
Was brauchen Beziehung und Vertrauen?
Was macht Grenzen verständlich und tragfähig?
Und wie können neue Erfahrungen entstehen?

Deshalb arbeite ich nicht nach einem starren Konzept.

Ich verbinde unterschiedliche Perspektiven und schaue auf den Menschen, den Hund und die jeweilige Situation.

Nicht jedes Verhalten muss einfach weg.
Aber jedes Verhalten verdient zunächst einen genaueren Blick.

Verstehen bedeutet dabei ausdrücklich nicht, alles gutzuheißen oder Grenzen aufzugeben.

Im Gegenteil.

Manchmal bedeutet gute Begleitung, Sicherheit zu geben.
Manchmal bedeutet sie, Raum zu lassen.
Manchmal braucht es Unterstützung.
Und manchmal braucht es ein sehr klares Nein.

Entscheidend ist für mich nicht, möglichst wenig Grenzen zu setzen.

Entscheidend ist, wie wir sie setzen und ob sie Orientierung und Sicherheit ermöglichen.

 

QUALIFIKATIONEN & BERUFLICHER HINTERGRUND

Mein beruflicher Weg lässt sich nicht auf einen einzigen Fachbereich reduzieren. Pädagogik, Hundetraining, die Arbeit mit Tieren und die Beschäftigung mit menschlichem und tierischem Verhalten begleiten mich seit vielen Jahren und sind mit der Zeit immer stärker zusammengewachsen.

Zu meinem beruflichen Hintergrund gehören unter anderem:

- staatlich anerkannte Erzieherin
- staatlich anerkannte Heilerziehungspflegehelferin
- Tätigkeit als Heilpädagogische Unterrichtshilfe (HPU) an einer Schule für Erziehungshilfe seit 2018
- Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz für die gewerbsmäßige Tätigkeit als Hundetrainerin
- Coach für Neurosystemische Integration®️
- traumasensible Begleitung
- eigene Hundeschule seit 2010
- über 25 Jahre intensive Erfahrung mit Hunden
- langjährige praktische pädagogische Arbeit mit Hunden, Pferden und weiteren Tieren
- Waldbadetrainerin Mensch & Hund
- Gewaltfreie Kommunikation als fester Bestandteil meiner pädagogischen und persönlichen Haltung, vertieft durch zahlreiche Seminare und die kontinuierliche praktische Anwendung im schulischen und privaten Alltag
- Ausbildung und Berufserfahrung im kaufmännischen Bereich

Aktuell beschäftige ich mich außerdem mit einer möglichen Weiterbildung zur Anti-Aggressivitäts-Trainerin®️ / Coolness-Trainerin®️ (AAT®️/CT®️).

 

WAS ERFAHRUNG FÜR MICH BEDEUTET

Nicht alles, was einen Menschen beruflich prägt, lässt sich in Zertifikaten abbilden.

Viele Jahre Arbeit mit sehr unterschiedlichen Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Tieren haben meine Wahrnehmung geschult.

Ich beobachte genau, nehme feine Veränderungen wahr und versuche zu verstehen, was Verhalten in einer konkreten Situation beeinflusst und welche Bedingungen gerade hilfreich sein könnten.

Dabei halte ich Erfahrung nicht für Unfehlbarkeit.

Im Gegenteil.

Zu meiner Professionalität gehört für mich auch, weiterzulernen, meine Einschätzungen zu hinterfragen und die eigenen Grenzen zu kennen.

Ich weiß, was ich kann.
Ich weiß aber auch, dass ich nie ausgelernt haben werde.

Beides darf gleichzeitig wahr sein.

 

MEINE HALTUNG

Ich arbeite beziehungsorientiert, individuell, wertschätzend und ressourcenorientiert.

Für mich gibt es weder im Hundetraining noch in der Begleitung von Menschen die eine Methode, die für alle funktioniert.

Menschen sind unterschiedlich.
Hunde sind unterschiedlich.
Geschichten sind unterschiedlich.
Und deshalb dürfen auch Wege unterschiedlich sein.

Ich möchte nicht vorschnell bewerten.

Ich möchte hinschauen.

Ich möchte verstehen, bevor ich verändere.

Und gleichzeitig bedeutet Verstehen für mich nicht Stillstand.

Es bedeutet, Zusammenhänge zu erkennen und von dort aus Bedingungen zu schaffen, unter denen Entwicklung tatsächlich möglich wird.

 

WAS MIR WICHTIG IST

Ich möchte Räume schaffen, in denen Menschen und Hunde nicht abgewertet werden, weil etwas gerade schwierig ist.

Räume, in denen Fragen erlaubt sind.

In denen Unsicherheit ausgesprochen werden darf.

In denen niemand erst „funktionieren“ muss, um willkommen zu sein.

Und in denen gleichzeitig Entwicklung möglich und erwünscht ist.

Vertrauen.
Verbindung.
Sicherheit.

Diese drei Begriffe sind für mich keine schönen Schlagworte.

Sie bilden die Grundlage meiner Arbeit.

Denn nachhaltige Veränderung entsteht aus meiner Sicht nicht dadurch, dass wir immer mehr Druck auf das ausüben, was gerade nicht funktioniert.

Oft lohnt sich zuerst eine andere Frage:

Was braucht es, damit etwas anderes überhaupt möglich werden kann?

DU DARFST SO SEIN, WIE DU GERADE BIST.

Und du musst deshalb nicht bleiben, wie du gerade bist.

Entwicklung darf genau dort beginnen.

Meine Werte

Meine Werte bilden das Fundament meiner Arbeit. Sie begleiten jede Begegnung mit Mensch und Hund und schaffen die Basis für eine vertrauensvolle, individuelle und respektvolle Zusammenarbeit.

Vertrauen

Die Grundlage für jede starke Mensch-Hund-Beziehung.

Verständnis

Verhalten hat einen Grund -  gemeinsam schauen wir hinter die Oberfläche.

Wertschätzung

Jeder Mensch und jeder Hund ist einzigartig und verdient eine individuelle Begleitung.

Adresse

M. Christine Schmid

Treppendorfer Straße 16

96138 Burgebrach

Kontakt

0176 80502637

chrisdine@gmx.de

Öffnungszeiten

Mo - Fr: 09:00 - 17:00 Uhr

Samstag: 10:00 - 15:00 Uhr

Sonntag: geschlossen